Gratus von Oloron
französischer Name: Grat
Gedenktag katholisch: 19. Oktober
Name bedeutet: der Beliebte (latein.)





Gratus wuchs auf in der Zeit der Verfolgungen durch den 466 bis 484 regierenden westgotischen König Eurich, der Anhänger des Arianismus war. Dessen Nachfolger, der bis 507 amtierende König Alarich II., war aber tolerant gegenüber den Katholiken und ermöglichte die Gründung der Diözese Oloron - des heutigen Oloron-Sainte-Marie -, deren erster Bischof Gratus wurde. Gratus nahm 506 an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Agde teil.

Gratus ist möglicherweise identisch mit Gratus.
Gratus' Gebeine wurden von Jaca zurück in die Kathedrale nach Oloron übertragen. Erzählt wird, dass man nach einem Streit zwischen Jaca und Oloron um deren Besitz ein Maultier mit den Reliquien auf den die beiden Städte verbindenden Pyrenäen- Pass Somport führte, das sich dann für Oloron entschied. Dort wurden die Gebeine 1710 untersucht.

Das Bistum Oloron wurde 1801 aufgehoben und nach Bayonne verlegt.
Die
Kathedrale in Oloron-Sainte-Marie ist täglich
von 9 Uhr9 bis 19 Uhr geöffne. (2025)
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 14.04.2025
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Grat_d%27Oloron - abgerufen am 18.07.2023
• https://catholicsaints.info/saint-gratus-of-oloron - abgerufen am 18.07.2023
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Oloron-Sainte-Marie#La_l%C3%A9gende_de_saint_Grat - abgerufen am 14.04.2025
Infotafel an der Kathedrale in Oloron-Sainte-Marie
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.