Ökumenisches Heiligenlexikon

Quintus

griechischer Name: Kointhus
Beiname: der Wundertäter

1 Gedenktag katholisch: 2. März

1 Gedenktag orthodox: 2. März, 2. Juli

Name bedeutet: der Fünfte (latein.)

Bekenner / Märtyrer
* in Phrygien in der Türkei
um 283 in Kyme, heute Ruinen bei Aliağa


Quintus war, so die Überlieferung, Lehrer und Arzt. Er kam nach Kyme in Äolien. Seine Fähigkeit, Wunder zu wirken, erregte die Aufmerksamkeit der antichristlichen Behörden und er wurde zur Zeit von Kaiser Aurelian unter dem Statthalter Rufus verhaftet und gefoltert weil er sich weigerte, den heidnischen Götzen zu opfern. Nachdem er Rufus von Besessenheit geheilt hatte, ließ dieser ihn wieder frei. Ein Erdbeben riss dann die Statuen und den Tempel der Götzen um und trieb alle Götzendiener in die Flucht. Nach vierzig Tagen wurde Quintus vom neuen Statthalter Klearchus erneut verhaftet und gefoltert; Gott aber heilte Quintus Wunden umgehend und als Klearchus dies sah, ließ auch er Quintus frei. Quintus kümmerte sich dann zehn Jahre lang wieder um die Bedürftigen. Nach mancher Überlieferung starb er schließlich doch als Märtyrer.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.02.2025

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://catholicsaints.info/saint-quintus-the-thaumaturge - abgerufen am 25.02.2025
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/43600 - abgerufen am 25.02.2025

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.