Fintan Munnu
auch: Finton, Finton Munnu, Munnu, Mundus, Finian
Gedenktag katholisch: 21. Oktober
Name bedeutet: das helle Feuer (gälisch)
Fintan aus dem edlen Geschlecht der Neil wollte 597 in das von Abt
Kolumban dem Älteren
geleitete
Kloster auf der Insel Hy / Iona eintreten, aber
wenige Tage vor Fintans Ankunft war Kolumban gestorben; nach anderer Überlieferung war Fintan Mönch unter Kolumban geworden.
Fintan kehrte 597 nach Irland zurück, war dann 18 Jahre lang Mönch im von
Sinell geleiteten strengen Kloster auf Cluain Inis - der Insel
Cleenish - bei Enniskillen in Nordirland. Dann
gründete er das Kloster Teachmunnu - im heutigen
Taghmon, das er als erster Abt leitete. Er machte
sich einen Namen durch seine Tugenden und die gewirkten Wunder, so erweckte er seine Schwester
Conchenna vom Tod zum Leben, deshalb zog sein Kloster zog viele Jünger an.
630 nahm Fintan teil an der Magh-Lene-SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.,
auf der er die keltische Liturgie verteidigte gegen den Anspruch
Roms zur Einführung der lateinischen Liturgie.
In seinen späteren Jahren litt er an einer schrecklichen Hautkrankheit - möglicherweise Lepra -, die er geduldig und
klaglos ertrug.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 13.11.2022
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://catholicsaints.info/saint-finian-munnu - abgerufen am 12.11.2022
• https://www.katolsk.no/biografier/historisk/ftaghmon - abgerufen am 12.11.2022
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.