Hildeward
auch: Hiduard, Hilduardus, Hildebertus, Garibaldus, Gribaldus
Gedenktag katholisch: 29. Dezember
in Gent (Übertragung der Gebeine): 7. September
Name bedeutet: der im Kampf Schützende (althochdt.)
Hildeward - in der Überlieferung fälschlich gleichgesetzt mit dem von 706 bis 739 amtierenden Bischof Griboald von Toul, der das Kloster in St-Mihiel bei Verdun gegründet hatte und vom fränkischen Hausmeier Pippin dem Jüngerem von dort vertrieben wurde, weil er sich auf die Seite von Merowingerkönig Childerich III. gestellt hatte, der ihn dann zum Bischof von Toul gemacht hatte - kam demnach nach seiner Vertreibung nach Rom, wo ihm Petrus in einer Vision den Auftrag erteilte, die noch heinbischen Gebiete in Flandern zu evangelisieren. 733 brach er mit zwei Jüngern auf und ließ sich dann in Ticlivinum nieder, wo er - an der Stelle der heutigen Kapelle - das heute abgegangene Benediktinerkloster St. Peter und daneben ein Frauenkloster gründete, das dann Christiane von Termonde leitete.
Hildewards Gebeine wurden bei der Invasionen der Normannen zusammen mit denen von Christiane in die Onze-Lieve-Vrouwekerk nach Dendermonde / Termonde übertragen, Reliquien kamen auch in die Kirche Norte Dame - die heutige Kirche St. Peter - nach Gent.
Patron von Dendermonde / Termonde; der Walnussbäume
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 02.02.2024
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• http://lalumierededieu.eklablog.com/saint-hilduard-eveque-en-flandre-v-760-p386291 - abgerufen am 07.12.2022
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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