Maria von Brabant
Gedenktag katholisch: 18. Januar
Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
Maria war die Tochter des Herzogs Heinrich des Großmüthigen von Brabant und Lothringen aus seiner ersten Ehe mit Maria, der Tochter des Königs Philipp von Schwaben. Sie heiratete 1254 Herzog Ludwig den Strengen von Bayern. Der ließ seine als schön, fromm und gütig beschriebene Frau 1256 wegen Verdachts der Untreue auf der damaligen Burg Mangoldstein in Donauwörth enthaupten; getötet wurden auch ihre Hofdamen Helika und Mechthildis sowie der Burgvogt, der sich geweigert hatte, die Hinrichtung vorzunehmen.
Am Morgen nach der Mordnacht vom 17. auf den 18. Januar 1256 musste Herzog Ludwig - seitdem der Strenge
genannt -
sein Unrecht erkennen, er sei noch in derselben Nacht gänzlich ergraut; zur Sühne stiftete er das
Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei
München. Maria wurde an der Kirche des Klosters
Heilig Kreuz in Donauwörth bestattet, der Erde von ihrem Grab schrieb man heilende Wirkung zu. Heinrichs Sohn aus dritter
Ehe, Pfalzgraf Rudolf, stiftete an Marias Grab eine ewige Messe und ein ewiges Licht. Am 18. Mai 1897 wurde ihre
Gebeine in die Kirche umgebettet.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 03.11.2020
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• http://www.maria-von-brabant.de/geschichte.htm
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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