Ökumenisches Heiligenlexikon

Rebekka Ar Rayès

arabisch: Rafqa Pietra Chobok
auch: von Himlaya

1 Gedenktag katholisch: 23. März

Name bedeutet: Re: die Wohlgenährte oder: die Schmeichlerin (hebr.)
Ra: die Gnade Gottes (arabisch)

Nonne
* 1832 in Himlaya im Libanon
23. März 1914 in Jrabta bei Batroun im Libanon


Rebekka Ar Rayès
Rebekka Ar Rayès

Rebekka Pietra Chobok entkam 1860 dem Massaker, das die Drusen - eine muslimischen Sekte im südlichen Libanon - unter den Maroniten anrichteten; die Maroniten sind die mit Rom unierten Christen mit ostkirchlichem Ritus des Patriarchats von Antiochia, ihre Heimat ist der Libanon. Rebekka trat nach einer Krise 1871 in ein Kloster des maronitischen Antoniusordens ein und sorgte sich um die religiöse Unterweisung von anvertrauten Kindern. 1897 zog sie in das Joseph von Nazareth geweihte Kloster Mar Yûsuf in Jrabta. Schwere seelische und körperliche Prüfungen, so die Entstellung ihres Körpers und schließlich völlige Erblindung, trug sie mehr als vierzig Jahre lang geduldig und ergeben. Aus ihrer Vereinigung mit dem gekreuzigten Christus schöpfte sie die Kraft, das Leid anzunehmen.

Nach Rebekkas Tod erschien über ihrem Grab im Kloster Mar Yûsuf in Jrabta ein strahlend weißes Licht, das viele Menschen sehen konnten. Vier Tag nach ihrem Tod wurde die Oberin ihrer Gemeinschaft, Schwester Doumit, spontan von einer große Zyste im Hals geheilt, nachdem sie aufgrund einer Eingebung Erde vom Grab auf ihren Hals gelegt hatte. Seither wurden viele Menschen wundersam durch Erde von Rebekkas Grab geheilt.

Kanonisation: Rebekka wurde am 17. November 1985 von Papst Johannes Paul II. selig- und am 10. Juni 2001 vom selben Papst heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 31.03.2025

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 2. Christiana, Stein am Rhein 1992
• Altyn Rafqa, E-Mail vom 22. März 2015
• https://en.wikipedia.org/wiki/Rafqa_Pietra_Choboq_Ar-Ray%C3%A8s - abgerufen am 31.03.2025

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.