Philipp Rinaldi
italienischer Name: Filippo
Gedenktag katholisch: 5. Dezember
gebotener Gedenktag bei den Salesianern Don Boscos
Name bedeutet: der Pferdefreund (griech.)
Philipp Rinaldi kam schon als Kind ins Oratorium von Johannes Bosco an der Pinardi-Kapelle in Turin. 1877 begann er mit der Ausbildung zum Priester im ab 1872 aufgebauten damaligen Seminar der Salesianer im Stadtteil Sampierdarena in Genua. 1879 trat er der Kongregation in der Abtei Fruttuaria in San Benigno Canavese bei Turin bei, die nach ihrer Auflösung 1585 von WeltpriesterWeltpriester - oder auch Diözesanpriester - sind in der römisch-katholischen Kirche alle Priester, die keinem Orden angehören. übernommen worden war und von 1879 bis 1952 von Salesianern bewohnt wurde.
1882 wurde Philipp Rinaldi zum Priester geweiht und leitete dann die Schule an der damaligen Papierfabrik in Mathi bei Turin, die Johannes Bosco nach dem Tod ihres Gründers gekauft hatte.
1887 wurde Rinaldi Leiter des Hauses der Salesianer in Sarria bei Lugo in Spanien, 1892 Provinzial für Spanien; unter seiner Leitung wurden 19 Häuser in Spanien und Portugal eröffnet. 1901 wurde er als Generalpräfekt in die Ordenszentrale an Santa Maria Ausiliatrice nach Turin zurück geholt und dann 1922 zum Generaloberen als dritter Nachfolger Don Boscos gewählt. Ab 1928 war er gesundheitlich eingeschränkt, er litt zunehmend an einer Herzmuskelschwäche.
Kanonisation: Philipp Rinaldi wurde am 29. April 1990 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Die Kirche der ehemaligen Abtei Fruttuaria in San Benigno Canavese ist jeweils am ersten und dritten Sonntag eines Monats von 15 Uhr bis 17 Uhr zur Besichtigung geöffnet. (2021)
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 14.10.2022
Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Rinaldi - abgerufen am 20.07.2023
• https://es.wikipedia.org/wiki/Felipe_Rinaldi - abgerufen am 20.07.2023
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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